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Virtuelles Vorstellungsgespräch

Virtuelles Vorstellungsgespräch: Tipps für Kandidaten und Recruiter

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Im letzten Jahr wirbelte die Pandemie nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch die gesamte Arbeitswelt durcheinander. Laut einer softgarden-Umfrage vom Mai 2020 zum Thema „Recruiting in Zeiten von Corona“ verhängte sogar fast jedes zweite Unternehmen einen radikalen Einstellungsstopp. Doch auch in solch turbulenten Zeiten sollten Unternehmen das Recruiting nicht vollständig vernachlässigen. Schließlich besteht auch jetzt die Möglichkeit, sich über ein virtuelles Vorstellungsgespräch kennenzulernen, um so neue Mitarbeitende zu finden oder vorausschauend einen Talent-Pool zu füllen.

Virtuelles Vorstellungsgespräch_Einstellungsstopp

Dass dies jedoch leichter gesagt ist als getan, zeigt die Praxis. Auch heute sind virtuelle Gespräche sowohl für Recruiter als auch Bewerbende nach wie vor ungewohnt und mit zahlreichen Herausforderungen verbunden.

Herausforderungen für Bewerbende

Für Bewerbende sind virtuelle Vorstellungsgespräche oftmals tückisch. Denn Mimik und Gestik können in einem Video-Interview nicht die gleiche Wirkung entfalten wie in einem persönlichen Gespräch vor Ort. So müssen Bewerbende versuchen, möglichst authentisch zu wirken, und sich in ihrem privaten Umfeld sehr seriös präsentieren. Denn wie man so schön sagt: „Der erste Eindruck zählt.“

Herausforderungen für Recruiter

Recruiter versuchen dagegen möglichst schnell herauszufinden, ob die bewerbende Person für die vakante Position geeignet ist. Dies gestaltet sich aus dem Homeoffice heraus aber oft besonders schwierig. Denn Aspekte wie das Auftreten, das Selbstbewusstsein, die Körperhaltung oder auch die zwischenmenschliche Sympathie sind in einem virtuellen Vorstellungsgespräch nicht so einfach einzuschätzen.

Tipps für ein virtuelles Vorstellungsgespräch

Trotz dieser ungewohnten Umstände wollen und müssen beide Parteien auch in einem virtuellen Bewerbungsgespräch dasselbe Ergebnis erzielen: Innerhalb kürzester Zeit benötigen Personalverantwortliche und Bewerbende ein möglichst präzises Bild voneinander. Dabei gibt es einige Strategien, welche die Distanz zwischen Recruitern und Bewerbenden deutlich reduzieren können. Die Erfahrung aus der Praxis zeigt: Achtet man auf die folgenden Aspekte und nutzt bestimmte Tools, lässt sich eine gute Beziehung zwischen beiden Parteien virtuell wesentlich einfacher aufbauen.

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Vorbereitung

Auf das Wissen der Kandidaten aus der jeweiligen Branche und über das Unternehmen sollte man unbedingt achten. Doch nicht nur das zeigt, ob sich Bewerbende gut vorbereitet haben. Auch ihre Fragen können sehr aussagekräftig dafür sein, welche Wünsche und Vorstellungen sie in Bezug auf die Jobstelle und gegenüber dem Arbeitgeber haben.

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Mindset

Die Denkweise, die Bewerbende vertreten, sollten mit dem Mindset des Unternehmens übereinstimmen. Oftmals wird an dieser Stelle ersichtlich, welche Werte den Bewerbenden grundsätzlich wichtig sind und worauf sie auf fachlicher sowie persönlicher Ebene besonders achten.

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Soziale Netzwerke

Das Auftreten der Bewerbenden in sozialen Netzwerken können Recruitern viele Indizien geben. Je nach Branche gehen diese auch über das Persönliche hinaus. Wird beispielsweise ein(e) Medien Designer(in) gesucht, sollte der-/ diejenige auch auf Social Media ein gutes Händchen für Bild, Grafik und Design beweisen.

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Interner Austausch

Auch virtuell besteht die Möglichkeit, Bewerbende unterschiedlichen Teammitgliedern vorzustellen. Diese können anschließend ihren ersten Eindruck mit den Personalverantwortlichen teilen. Im Idealfall fällt Recruitern dadurch die Entscheidung leichter. Interner Austausch ist also das A und O.

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Kommunikation

Eine schnelle und transparente Kommunikation gibt Bewerbenden Sicherheit. Eine engmaschige Abstimmung direkt übers Telefon lässt einen persönlichen Draht entstehen. Kommt eine vielversprechende Bewerbung eingeflogen, sollte man also nicht zu lange zögern und den Kontakt zum Bewerbenden zeitnah herstellen. Beim Feedback spielt eine klare Transparenz für Bewerbende eine wichtige Rolle.

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Visualisierungsmaterial

Kontaktbeschränkungen machen Führungen durch das Büro und persönliche Vorstellungsrunden momentan nahezu unmöglich. Dabei gibt es einfache und sehr hilfreiche Alternativen, um Bewerbenden die Unternehmenskultur und -werte sowie die Stimmung und den Spirit im Team näher zu bringen. Mithilfe einer PowerPoint-Präsentation können Personalverantwortliche Fotos von Teamevents und den Räumlichkeiten zeigen. Oftmals sind auch die emotionalen Employer Branding-Inhalte auf den Social Media-Kanälen interessant für Bewerbende. Denn auch über diesen Weg können sie sich vom Unternehmen und den potenziellen künftigen Kollegen einen Eindruck verschaffen.

Sind Sie auf ein virtuelles Vorstellungsgespräch gut vorbereitet?

Gerne rufe ich Sie für einen fachlichen Austausch zu Recruiting-Themen zurück.
Oder interessieren Sie sich für uns als Unternehmen? Dann besuchen Sie unsere Karriereseite:

Gabriella Semrau

M +49 151 10839476

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