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BI Software Vergleich

Datenvisualisierung: BI Lösungen im Vergleich

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Daten veranschaulichen und visualisieren – die Vielzahl an Tools auf dem Markt im Bereich Business Intelligence machen einem die Entscheidung nicht leicht. Welche Hauptmerkmale sind relevant und welche Lösung ist optimal für die individuellen Anforderungen? In unserem Vergleich von BI Lösungen bieten wir eine detaillierte Analyse der Funktionen und Schlüsselparameter von Tableau, SAP Lumira, QlikView, Qlik Sense, Power BI, SAP Analytics Cloud und Cognos Analytics.

 

Tableau

Tableau ist Marktführer für BI-Visualisierung. Nicht nur aus diesem Grund war das Unternehmen in den letzten Jahren im Visier vieler Technologiekonzerne. Letztendlich war es der CRM-Gigant Salesforce, der die Datenanalysefirma Tableau im Juli 2019 für 15,7 Milliarden US-Dollar übernommen hat. Bis dahin hatte das Salesforce-Lösungsportfolio eine erhebliche Schwäche, was die Visualisierung von Daten angeht. Wenn Salesforce es in den nächsten Jahren schafft, das neu erworbene Datenanalyse-Tool mit seiner mächtigen KI-Plattform Einstein sinnvoll zu integrieren, könnte Salesforce damit seinen zahlreichen Kunden einen erheblichen Mehrwert bieten.

BI Software Vergleich

Quelle: Vision11 

Tableau-Dashboards sind besonders flexibel und bieten eine Vielzahl an Funktionen zur individuellen Gestaltung. In der umfangreichen Bibliothek aus Visualisierungsarten findet sich der Anwender innerhalb kürzester Zeit zurecht. Sie ist leicht zu bedienen und spezielle Visualisierungseffekte, wie Filter und Drill-Downs, lassen sich schnell finden und anwenden. Die Vorgänge werden zudem gut dokumentiert und gekennzeichnet, und die Daten werden klar, attraktiv und interaktiv kommuniziert. Tableau bietet einen tiefen Einblick in die Daten und ermöglicht eine effiziente Veranschaulichung für komplexe Entscheidungsprozesse. Auch für die gemeinsame Nutzung innerhalb eines Teams ist Tableau eine sehr gute Lösung.

 

Eine ausführliche Analyse des Business Intelligence Tools Tableau wurde in diesem separaten Blogbeitrag vorgenommen.

 

 

SAP Lumira

SAP Lumira ist ein Self-Service-Tool zur Datenvisualisierung für Geschäftsanwender. Das Tool kann entweder mit der In-Memory-Plattform von SAP HANA / BW/4HANA oder auch „standalone“ verwendet werden. SAP Lumira ist sowohl Self-Service BI-Erkennungstool als auch Visualisierungstool. Dieses Tool erweckt Daten durch die vereinfachte Erstellung und Freigabe von interaktiven Karten, Diagrammen und Infografiken zum Leben.

SAP-Lumira-Discovery-Visual-Design-Chart

Quelle: Vision11 

SAP Lumira als Self-Service Tool steht seinen Konkurrenten in nichts nach. Kombiniert mit SAP S/4 bzw. BW/4 HANA und seiner In-Memory Datenbank als Datenbasis bieten sich dem Anwender nahezu unbegrenzte Möglichkeiten. Funktionalitäten wie z.B. Predictive, Integrierte Planungsszenarien sowie Python und R Integration mittels SAP PAL (Predictive Analysis Library) sind nur einige Beispiele. Im SAP BW vorhandene Berechtigungen können bei Live-Verbindungen wiederverwendet werden, und tragen somit zu einem sicheren Berechtigungskonzept bei. Über Extensions ist es möglich, viele weitere Visualisierungen und Datenquellen, wie z.B. Salesforce oder SQL-Datenbanken etc. anzubinden.

 

Eine ausführliche Analyse des BI Selfservice Tools SAP Lumira wurde in diesem separaten Blogbeitrag vorgenommen.

 

 

QlikView

Das schwedische Softwareunternehmen QlikTech hat sich ebenfalls auf die Analyse-Software und Visualisierungslösungen von Daten spezialisiert. Die Business-Discovery-Plattform QlikView gehört zu den Hauptprodukten von QlikTech und bietet den Anwendern sehr performante Analysen und Informationen, da alle genutzten Daten in Hauptspeicher gehalten werden (sog. memory-basierte Analysen). Die erste QlikView-Version war bereits im November 2011 erschienen. Seit 2011 hat QlikTech seine Lösung durch zahlreiche neue Funktionen und Features stetig weiterentwickelt.

BI Software Vergleich QlikView

Quelle: Vision11 

QlikView zählt heute zu den Marktführern von Datenanalyse-Produkten. Die „flexibelste“ BI-Plattform hinsichtlich der Umwandlung von Daten in Wissen wurde außerdem für die gemeinsame Nutzung von BI-Berichten und Datenvisualisierungen entwickelt. Benutzern wird ermöglicht, unterschiedliche Anwendungen mit eingebetteten Analysen zu erstellen. Voraussetzung hierfür sind jedoch Qlik-spezifische Entwicklungsfähigkeiten und tiefergreifende technische Skills. Mit QlikView können sehr performante, individuelle und interaktive Analysen und Visualisierungen erstellt werden, wobei eine gewisse technische Affinität immer vorausgesetzt wird. Die typischen Self-Service Anwender, welche zumeist nur über „einfache Benutzerkenntnisse“ verfügen, können somit nicht mehr so einfach eigene Analysen erstellen, und müssen somit wiederum auf ihre IT-Ressourcen zurückgreifen.

 

 

Qlik Sense

Der Hersteller QlikTech erkannte diese Herausforderung bereits 2014 und stellte seinen Kunden die neue Self-Service-BI-Lösung Qlik Sense vor. Dieses neue Produkt basiert auf der gleichen In-Memory-Kerntechnologie wie QlikView und ermöglicht somit extrem schnelle Datenzugriffe im Vergleich zu anderen BI-Anbietern. Mit dem neuen Produkt Qlik Sense wollte QlikTech die Vorgängerlösung QlikView ablösen, entschloss sich aber weiterhin beide Produkte parallel anzubieten.

 

Qlik Sense ist somit viel mehr als ein Nachfolgerprodukt und bringt – neben neuem Design – zudem eine komplett neue Produktstrategie mit sich. Qlik Sense ist moderner und benutzerfreundlicher als QlikView, wobei wiederum die Möglichkeit zur individuellen Anpassung von Analysen deutlich leidet.

BI Software Vergleich Qlik Sense

Quelle: Vision11 

Die BI Lösung Qlik Sense ist in erster Linie ein Self-Service-BI-Produkt, welche besonders anwenderfreundlich ist. Sie ist sehr flexibel, wenn es darum geht, Analysen in externe Anwendungen einzubetten. Zudem werden allgemeine Webstandards, wie z.B. HTML5 unterstützt, was ein responsives Design ermöglicht. Naturgemäß ist dies ein wichtiges Entscheidungskriterium für jene Anwender, welche z.B. im Außendienst bzw. mobil arbeiten. So können diese ihre Berichte und Visualisierungen auf jeglichen Geräten verwenden, da sich die Anwendung für die Anzeige auf verschiedenen Geräten automatisch entsprechend anpasst.

 

Eine ausführliche Analyse des BI Tools Qlik Sense wurde in diesem Blogbeitrag vorgenommen.

 

Zwar wird das Produkt QlikView nicht mehr so intensiv weiterentwickelt wie Qlik Sense, jedoch haben beide Lösungen ihre Daseinsberechtigung. Da die beide BI-Lösungen ihre Vor- und Nachteile haben, könnte eine Kombination der beiden Produkte durchaus ein denkbares Szenario für die Kunden sein.

 

 

Power BI

Power BI ist eine leistungsfähige Microsoft Office 365 Business Intelligence Lösung oder besser gesagt: eine Sammlung von Business Intelligence Tools, welche ausschließlich als Software-as-a-Service, das heißt in der Cloud, angeboten wird. Die Power BI Lösung bietet den Unternehmen einen schnellen, kostengünstigen und cloudbasierten Einstieg für die Modellierung und Visualisierung der Daten aus unterschiedlichen Datenquellen. Mit Hilfe von verschiedenen Gateways lassen sich dabei beliebige Datenquellen anbinden, wie z.B.: Datenbanken, Webservices oder auch verschiedene Datei-Formate.

BI Software Vergleich Power BI

Quelle: Vision11 

Power BI ist Microsofts einfache, webbasierte Schnittstelle mit einer Vielzahl an Funktionen. So reicht der Umfang von einer anpassbaren Visualisierung bis hin zur Kontrolle der Datenquellen. Die primären Power-BI-Tools enthalten Power Query zum Extrahieren und Transformieren. Power Pivot zum Modellieren und Analysieren und Power View bzw. Power Map zur Visualisierung der Daten. Der Power BI Designer konsolidiert die einzelnen Tools in einer All-in-One-Anwendung und löst die Abhängigkeiten zu Excel oder Office. So wird Power BI zum Austausch von Datensätzen, Berichten und Dashboards verwendet. Besondere Vorteile der Power BI-Technologie sind zum einen die In-Memory-Analyse-Engine sowie die spaltenbasierte Datenbank. Darüber hinaus bietet die Technologie eine sehr gute Mischung aus Performance und Anwenderfreundlichkeit aufgrund der relativ einfachen DAX-Skriptsprache. Weitere Vorteile sind die monatlichen Innovationszyklen, die vollständige Integration mit den anderen Microsoft Office 365 Produkten, sowie eine einfache Einstiegs-Version, welche kostenlos erhältlich ist.

 

Klarer Nachteil dagegen ist die unnötige Komplexität, sobald mehr als die Grundfunktionen erforderlich sind, insbesondere für Benutzer, die nicht so technisch affin sind. Es gibt außerdem nur wenige, begrenzte Datenquellen, die Echtzeitverbindungen mit Power BI ermöglichen. Somit ergeben sich Leistungseinbußen beim Streaming oder etwa beim Importieren großer Datenmengen. Zielsetzung der Lösung ist somit die Erweiterung, und nicht das Ersetzen bestehender Berichtserstellungstools, sodass diese Lösung nicht als vollständiger Ersatz für ein Enterprise Data Warehouse angesehen werden kann.

 

 

IBM Cognos Analytics

Kommen wir zu einer weiteren webbasierten integrierten Business Intelligence-Suite eines Herstellers aus Kanada. Cognos ist ein Softwareunternehmen, welches 2008 von IBM übernommen wurde und Lösungen im Bereich Business Intelligence anbietet. Bevor die Version 11 der IBM Cognos Analytics im Jahr 2018 auf den Markt kam, war das Produkt eher in Fachkreisen und bei BI-Spezialisten bekannt. Die neue grundlegend überarbeitete Version basiert weiterhin auf der leistungsstarken IBM Cognos Plattform und bietet dem Anwender eine schlanke, moderne und intuitive Benutzeroberfläche, welche viele individuelle Anpassungsmöglichkeiten erlaubt. Wie bei den meisten modernen IT-Lösungen, bringt auch Cognos mit der Version 11 eine mobile-orientierte Anwendung, die auf den gängigen Smartphones oder Tablets genutzt werden kann.

 

Im Vergleich zu einigen Konkurrenzprodukten, die ausschließlich als SaaS-Version angeboten werden, kann Cognos zudem weiterhin on-premise installiert und auf eigener Hardware betrieben, oder auch – wie bereits erwähnt – aus der Cloud bezogen werden. Entscheidet sich der Kunde für die Cloud-basierte Variante, so bekommt er den Zugang zur IBM-Cloud. Während sich die Anwender aufgrund der stark modernisierten User Experience auf ein neues „Look and Feel“ freuen dürfen, werden IT-Experten schnell feststellen, dass das neue Release 11 aus Backend-Sicht nahezu gleich geblieben ist. IBM hat den Trend zu Self-Service-BI-Lösungen der letzten Jahre erkannt und den Anwendern mit Cognos Analytics viele neue Möglichkeiten und Features zur Verfügung gestellt. Ganz ohne Fachexpertise aus der IT kommen die Anwender jedoch nicht weit, denn die entsprechenden Daten-Modelle und Report-Templates müssen von der IT erst bereitgestellt werden. Steht jedoch einmal die Basis, können die Endanwender mit der Erstellung von Reports und Analysen loslegen. Technikaffine Nutzer können ab diesem Zeitpunkt auf die ständige Unterstützung von IT-Experten verzichten.

BI Software Vergleich IBM Cognos Analytics

Quelle: Vision11 

IBM Cognos Analytics ist eine moderne, leistungsstarke und KI-basierte BI-Plattform, die den gesamten Analysezyklus unterstützt. Die Lösung bietet den Anwendern einen großen Funktionsumfang für die Berichterstellung, Modellierung, Analyse, Dashboards, Storys und das Ereignismanagement. Cognos bietet zahlreiche Schnittstellen bereits im Standardumfang an. Erst die Vielzahl der möglichen Datenquellen macht eine Business Intelligence Lösung zu einem mächtigen Instrument in den Händen eines Anwenders. Cognos lässt sich mit vielen verschiedenen Datenbanken und Datenquellen verbinden, unter anderem mit DB2, Oracle Essbase, Informix-Datenquellen, Microsoft SQL Server, ODBC, Oracle-Datenquellen, SAP-BW-Datenquellen, Sybase Adaptive Server Enterprise-Datenquellen, TM1-Datenquellen und XML-Datenquellen.

 

Die neue Version 11 der IBM Cognos Analytics Plattform bietet folgende neue Funktionen und Features:

  • Die moderne und aufgeräumte Benutzeroberfläche wurde mit zahlreichen neuen Grafiken und Icons sowie einer neuen Farbpalette erweitert
  • Die Inhalte auf der Oberfläche können nebeneinander angezeigt werden, somit müssen User nicht in mehreren Fenstern parallel arbeiten
  • Verwendung von globalen Filtern und erweiterten Berechtigungen
  • Das Lokalisieren des Dashboards wurde um die Beschreibungen in Bild-, Medien- und Webseitenwidgets erweitert. Somit können Dashboards und Storys in verschiedenen Sprachen erstellt werden
  • Datencaching für Anwender kann aktiviert werden, um die Leistung von Dashboards oder Stories zu verbessern. Dies ist vor allem dann nützlich, wenn mehrere User gleichzeitig auf dasselbe gespeicherte Dashboard/Story zugreifen
  • Die Dashboards können als PDF-Ausgabe erstellt, ausgedruckt oder elektronisch geteilt werden
  • Im Reporting sind auch Karten und Navigationsgruppen verfügbar. Zuvor waren diese auf Dashboards beschränkt
  • ADFS, Azure, Google und Salesforce stehen als mögliche Optionen für die Nutzung von OpenID zur Verfügung
  • Mit Hilfe eines integrierten Tools für die webbasierte Modellierung werden Fachbereichsanwender in die Lage versetzt, eigenständige Datenzugriffe zu organisieren

 

 

SAP Analytics Cloud

Mit SAP Lumira wurde bereits die Top-Lösung von SAP unter die Lupe genommen. Die neue, cloudbasierte Lösung des Walldorfer Software-Giganten heißt SAP Analytics Cloud, kurz SAC. Im Vergleich zu den Lösungen der Mitbewerber ist SAC eine vollständige BI Software und bietet Datenmodellierung, Echtzeitanalysen, Planungen und Prognosen in einer Anwendung. SAP Analytics Cloud kann vollständig losgelöst von anderen SAP-Anwendungen funktionieren – muss aber nicht. Die Funktionen von SAP Analytics Cloud bauen auf der SAP Cloud Plattform auf, sind dank der innovativen In-Memory-Technologie HANA besonders leistungsstark und auf jedem Device nutzbar.

 

Die SAC wurde zum ersten Mal auf der SAPPHIRE NOW 2017 vorgestellt. Besser gesagt wurde dort eine bestehende Lösung neu benannt, was SAP in den letzten Jahren auch bei vielen anderen Produkten praktiziert. Das bis dahin unter dem Namen „Analytics SAP BusinessObjects Cloud“ bekannte Produkt bekommt 2017 die neue Bezeichnung „SAP Analytics Cloud“. Beschäftigt man sich eingehender mit der SAP-Strategie, so lässt sich erkennen, dass die neue SAP Analytics Cloud kein Ersatz für SAP BW sein soll. Während die Produkte Lumira 2.x, Analysis for Office, WebI (WebIntelligence) und Crystal Reports weiterhin on-premise genutzt werden können, ist SAC die einzige Frontend-Alternative für S/4, C/4 und BW/4HANA in der Cloud.

BI Software Vergleich SAP Lumira

Quelle: Vision11 

Die SAP Analytics Cloud ist viel mehr, als nur ein reines Business Intelligence Tool. Neben den zusätzlichen Besonderheiten wie Self-Service-BI und den zahlreichen Dashboarding-Möglichkeiten, können Simulationsszenarien in Predictive Analytics Modus und die Ressourcen-Einsätze mit dem Modul Planning durchgeführt werden. Im Wesentlichen lässt sich SAC in drei größere Bereiche aufteilen: Business Intelligence, Planning und Boardroom.

 

Für die Erstellung von Analysen und Dashboards haben sich SAP Produkt Experten etwas Besonderes einfallen lassen: Storytelling und Analytics Designer. Mithilfe von Stories können auch SAP-Anwender selbst Dashboards erstellen. Eine Story besteht aus mehreren Bestandteilen wie Tabellen, Diagrammen und Geoanalysen, die jedem Anwender individuelle Analysen ermöglichen. Das Erstellen der einzelnen Diagramme ist leicht umsetzbar, da Visualisierungen und Diagramme auf Basis der benötigten Attribute vorgeschlagen werden. Im Evaluierungsprojekt waren diese Vorschläge optimal auf unsere Anforderungen und Bedürfnisse abgestimmt. Doch auch individuelle Anforderungen können problemlos umgesetzt werden. Durch wenige Klicks lassen sich optisch ansprechende Ansichten auswählen und aussagekräftige Visualisierungen erzeugen.

 

Sind die Möglichkeiten der Stories in SAC ausgeschöpft, steht Analytics Designer für die weiteren spezifischen Anforderungen zur Verfügung. In der Regel werden aber dafür weitere technische Kenntnisse benötigt, wobei sich SAP für einen klassischen Low-Code-Plattform-Ansatz entscheiden hat, mit dem Anwender Applikationen jeder Art, Größe und Komplexität direkt in der SAP Analytics Cloud entwickeln können, ohne dazu über tiefgreifende Programmiererfahrung verfügen zu müssen. Mit dem SAP Analytics Designer können komplexe Validierungen und Benutzerinteraktionen erstellt werden, welche mit dem Funktionsumfang etablierter Dashboard-Produkte wie z.B. Tableau oder Qlik sehr gut mithalten können.

 

Ihre umfangreiche Planning-Funktionalität macht SAC zu einer vollumfänglichen BI-Lösung, mit der es SAP gelingt, sein Produktportfolio im Planungsumfeld um einen entscheidenden Meilenstein zu erweitern. Denkt man an eine Planung oder Simulation, so hat man große und unübersichtliche Excel-Tabellen mit vielen Formeln und Makros vor den Augen. SAP hat dafür einen schöneren und simpleren Weg gewählt. Die Planung und Simulation erfolgt direkt im Dashboard mit anwenderfreundlichen Eingabekomponenten und Schiebereglern. Dank der In-Memory Computing Technologie HANA lassen sich Planungen, Simulationen und What-If-Analysen auf jeden erdenklichen Detaillierungsgrad herunterbrechen und somit eine sehr gute Usability und Performance optimal kombinieren.

 

Mit dem Digital Boardroom verfügt SAP Analytics Cloud über eine neue, revolutionäre Management-Lösung, mit der die wichtigen Entscheidungsträger eines Unternehmens in Echtzeit einen digitalen Einblick in integrierte, Geschäftsbereich-spezifische Daten aus SAP- und Fremdanwendungen bekommen. Somit stellt SAC eine zentrale Datenquelle für alle Geschäftsbereiche dar und ermöglicht eine kollaborative Entscheidungsfindung mit interaktiven Datenvisualisierungen auf einer einfachen, intuitiven Benutzungsoberfläche. So lassen sich viele Diagramme auf einer Fläche mit einer modernen Touchscreen-Optik präsentieren, was das Arbeiten auf Leinwand, Desktop, Tablet oder Smartphone ermöglicht.

 

 

Fazit: Wer ist der Gewinner?

„Der Teufel steckt im Detail“: Die perfekte Lösung für alle Anforderungen gibt es nicht. Die Entscheidung für das richtige Tool hängt von verschiedenen Faktoren ab. So ist es wichtig zu analysieren, wie die bestehende Systemlandschaft aussieht, da die Kompatibilität und die standardisierten Integrationsmöglichkeiten einer BI-Lösung in die bestehende Systemlandschaft besondere Vorteile schaffen. So lässt sich Power BI am besten in Microsoft-Produkte wie Excel oder SharePoint integrieren. Aufgrund der regelmäßigen Updates und neuen Produktentwicklungen ist ein Toolvergleich als eine Momentaufnahme zu sehen. Alle hier verglichenen Produkte befinden sich in verschiedenen Phasen ihrer Entwicklung und was heute zutrifft, könnte in 12 Monaten schon nicht mehr aktuell sein.

 

Nichtsdestotrotz geht SAP Analytics Cloud aus diesem BI Lösungsvergleich als Gewinner hervor. Denn die SAC-Lösung deckt nicht nur alle Anforderungen an ein Business Intelligence Tool ab, sondern überzeugt darüber hinaus mit sehr flexiblen Planungs- und Simulationsszenarien sowie den Predictive Analytics Möglichkeiten. Mit Storytelling und Analytics Designer bekommt sowohl der Anwender als auch ein Power User zwei hilfreiche Tools an die Hand, mit welchen sich nahezu alle analytischen Wünsche realisieren lassen. Betrachtet man die darunterliegende DB-Komponente, basiert SAP Analytics Cloud auf einer leistungsstarken und sehr performanter In-Memory Datenbank-Technologie namens HANA. Obwohl SAP Analytics Cloud mit Reporting, Analyse, Planung und Predictive alle Funktionen einer modernen BI-Lösung unter einem Dach vereint, ist die Lösung preislich vergleichbar mit den Konkurrenz-Produkten. Da keiner der Lösungsanbieter einen einheitlichen Preis für alle Kunden anbietet und kein Kunde solche Systeme heute zum Listenpreis kauft, können die monetären Faktoren bei der Bewertung nicht berücksichtigt werden.

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