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Flywheel Marketing als Kreislaufmodell

Kreislaufmodell: Drei Gründe für Flywheel Marketing

  |   Digitalstrategie   |   Kein Kommentar

Als Consultant für digitales Marketing beobachte ich bei meinen Kunden zunehmend den Fokus auf Daten. Denn sie werden als Lösung für Kundenzentrierung gesehen. Das stimmt natürlich, aber es muss auch die Denkweise im Unternehmen darauf ausgelegt sein. Umso spannender ist daher ein Marketingansatz, der hierfür die Grundlage bietet.

Ich persönlich bin überzeugt von einem Flywheel Ansatz im Marketing. Charakteristisch für dieses Kreislaufmodell ist der permanente Kundenfokus, seine langfristige Orientierung und die hohe Anpassungsfähigkeit an aktuelle Entwicklungen.

Das Flywheel konzentriert sich auf drei Bereiche: Anziehung, Interaktion und Begeisterung. Aber das wichtigste Element ist für mich der Mittelpunkt, der Kunde. Warum das so ist? Die Bedürfnisse und das Konsumverhalten der Kunden haben sich stark verändert. Sie werden von Informationen überflutet und ihr Vertrauen gegenüber Meinungen, Produkten und Services von Unternehmen sinkt stetig. Gleichzeitig werden Empfehlungen von Influencern, Freunden und Familienmitgliedern immer wichtiger. Kurz gesagt: Kunden treffen ihre Kaufentscheidung heutzutage vor allem aufgrund von Empfehlungen über Social Media und Word-of-Mouth.

Flywheel

Quelle: Vision11

Kreislaufmodell: Weg vom linearen Ansatz

Das große Potenzial des Flywheel-Ansatzes liegt für mich vor allem in der nachhaltigen und kontinuierlichen Betrachtung. Nur wer lineares Denken ersetzt, schafft meiner Meinung nach die Basis für eine echte Kundenzentrierung. Dabei sind drei Vorteile entscheidend:

Durchgängige Kundenzentrierung

 

Haben Sie schon mal beobachtet, wie die meisten Menschen beim Funnel denken? Richtig, linear. Der Kunde erlebt ganz klassisch seine Customer Journey und ist am Ende konvertiert – oder eben nicht. Was danach passiert, ist leider häufig nicht mehr relevant.

 

Die Methodik des Kreislaufmodells dagegen nutzt die Interaktion und Begeisterung des Nutzers für ein Thema ununterbrochen. Es hört eben NICHT bei der Konvertierung auf, sondern erstreckt sich weiter, um eine positive ganzheitliche Nutzererfahrung zu schaffen. Wie kann ich eine Anziehung herstellen? Welche Mittel und Wege nutze ich, um mit ihnen zu interagieren? Was begeistert meine Kunden? Nur durch diese Fragen rücke ich den Kunden in den Mittelpunkt aller Marketingaktivitäten.

 

Beispiel: Bei einem Newsletter oder einer Social Media Kampagne sollte nicht nur die „Anziehung“ betrachtet werden. Es sollte auch die Begeisterung der Kunden im Fokus stehen. Nur dies führt zu einem echten Mehrwert – durch eine höhere Empfehlungsrate. Doch auch hier darf es nicht aufhören. Mithilfe von wöchentlichen Abfragen erhält man wertvolle Informationen, um daraus konkrete Maßnahmen für ganzheitliche Erfahrungen abzuleiten.

Wachstumstreiber Kunde

 

Das Flywheel dreht sich kontinuierlich, nutzt das Momentum und kreiert dadurch ständig neue Möglichkeiten, wie z.B. das Empfehlungsmarketing. Dafür muss nicht einmal ein Kaufabschluss stattfinden. Auch über eine gute Kommunikation, Produktberatung oder einen kundenspezifischen Service können neue Kunden einen positiven Eindruck gewinnen. Hier besteht also ebenfalls die Möglichkeit einer Produktempfehlung. Somit kann eine positive Erfahrung Interessenten dazu bewegen, noch mehr Menschen auf das Produkt aufmerksam zu machen.

 

Beispiel: Brian Halligan beschreibt auf der Inbound Marketing Konferenz das Momentum:. „Habe ich eine Kundin für nachhaltige Produkte begeistert und sie hat ein positives Markenerlebnis, dann verwendet sie idealerweise ihre Begeisterung und vermarktet das Produkt an Freunde weiter! Aus einer Interessentin wird eine loyale Kundin und sie wird vielleicht sogar eine „Botschafterin“ für das Unternehmen.“

Langfristige Betrachtung

 

Der Funnel betrachtet seine Kunden kurzfristig, bei diesem Ansatz endet die Beziehung mit dem Kauf. Das Flywheel hingegen bietet den Blick auf den Kunden im Zentrum zu jeder Zeit. Egal ob es um eine Social Media Anzeige geht, die den Kunden anziehen soll, oder um eine Erfahrung nach dem Produktkauf. Mithilfe einer positiven Customer Experience über alle Bereiche und einen langen Zeitraum hinweg (Kommunikation, Produkt, Service usw.) gewinnt man die Loyalität der Kunden und nutzt Word-of-Mouth, um die eigene Marke weiter zu stärken.

Fazit: Kreislaufmodell in der Praxis

Die drei oben genannten Gründe konnten mich von Anfang an vom Ansatz des Flywheel Marketing überzeugen. Das Denken in den drei Bereichen baue ich seitdem mit Hilfe dieser Fragestellungen in meine Projekte mit ein:

 

  • Wie können wir die Kunden mit relevanten Inhalten und einer starken Botschaft anziehen?
  • An welcher Stelle können wir in welchem Ausmaß mit Kunden interagieren?
  • Wie begeistern wir die Kunden ganzheitlich?

 

Sich über diese Fragestellungen an die drei Bereiche des Kreislaufmodells zu nähern, liefert eine praktische zusätzliche Hilfestellung, um die digitale Kundenzentrierung in einem Unternehmen voranzubringen. Wie gehen Sie vor?

Sprechen Sie mich an

Kevin Röder

Kevin Röder

M +49 151 10839484
Kevin.Roeder@­visioneleven.com

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