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Begeistern statt nerven!

Newsletter-Marketing #1: Begeistern statt nerven!

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Abonnenten begeistern, statt zu nerven – so funktioniert modernes Newsletter-Marketing. Längst verstaubt ist die Kundenansprache mit beliebigen, unpassenden und/oder statischen Themen via E-Mail. Im Grunde war sie nie modern; wenngleich sie leider weit verbreitet ist. In Zeiten immer intensiveren digitalen Austausches können sich Unternehmen durch modernes Newsletter-Marketing stark vom Wettbewerb abheben. Sie überzeugen ihre Adressaten durch eine maßgeschneiderte Ansprache: personalisiert, prägnant und interaktiv.

 

Newsletter versus Social Media

Im Gegensatz zur Werbung in sozialen Netzwerken, willigen Newsletter-Abonnenten aktiv ein, ihre personenbezogenen Daten dem Unternehmen für Werbezwecke zur Verfügung zu stellen. Dadurch geben sie dem Unternehmen einen Vertrauensvorschuss. Die werbetreibenden Unternehmen sind gut beraten, gewissenhaft damit umzugehen und die Daten vor Missbrauch zu schützen. Erfüllen sie diese Voraussetzungen, können sie die Daten hochpersonalisiert einsetzen. Da Kunden die meisten Phasen ihrer Customer Journey heutzutage online erleben, können ihre Aktivitäten transparent und leicht gemessen werden. Dementsprechend kann das Angebot auf sie zugeschnitten werden – bestenfalls zum maximal abbildbaren Kundennutzen.

 

Betreffzeile trifft ins Schwarze

Um den höchsten Kundennutzen zu erreichen, muss der Newsletter von Beginn an ins Schwarze treffen. Überzeugt die Betreffzeile mit einer klaren, prägnanten und präzisen Beschreibung des Inhalts, ist der erste Schritt getan. Als nächstes müssen die Abonnenten den Betreff vollständig lesen können und sich davon persönlich angesprochen fühlen. Auch der sinnvolle (!) Einsatz von Zahlen und Symbolen verstärkt die Aussagekraft des Betreffs. Dieser entscheidet meist bereits darüber, ob Abonnenten weiterlesen oder nicht. Die folgende Statista-Umfrage zeigt, welche Aspekte Newsletter-Abonnenten für eine gute Betreffzeile als besonders wichtig erachten:

Betreff im Newsletter

Quelle: Statista

 

 

E-Mails sind immer noch beliebt

Ob über soziale Medien oder über die direkte Ansprache via E-Mail-Newsletter, erfolgreiches Marketing vermittelt relevante Inhalte zur richtigen Zeit an die passenden Adressaten. An der jeweils richtigen Stelle der Customer Journey holen Unternehmen ihre Kunden mit personalisiertem Content ab. Aktuelle Zahlen zeigen, wie beliebt Newsletter in Unternehmen sind: Rund 43 Prozent geben mehr als 20 Prozent ihres Marketingbudgets dafür aus – zehn Prozent investieren sogar mehr als die Hälfte darin. Auch aus Kundensicht gestaltet sich die Lage für Newsletter-Marketing positiv: In 2019 nutzten laut einer Statista-Erhebung vom Januar 2020 rund 86 Prozent der Deutschen das Internet zum Versenden und zum Empfangen von E-Mails.

 

Fesselnder Content bindet Kunden

Facebook, das mitgliederstärkste soziale Netzwerk in Deutschland, nutzen dagegen nur etwa 32 Millionen Nutzer pro Monat. Die enorme Reichweite von E-Mail-Newslettern allein jedoch bewirkt noch keine Wunder. Unpersönliches Newslettermarketing mit dem Gießkannenprinzip führt dazu, dass Unternehmen datenmäßig schneller auf dem Trockenen sitzen als es ihnen lieb ist. Die Rückgewinnung von Kunden ist mit hohem Aufwand verbunden. Um es erst gar nicht dazu kommen zu lassen, müssen Newsletter deren Leser frühzeitig und durchgehend fesseln. Interaktive Elemente wie Umfragen regen Dialoge mit den Abonnenten an und etablieren einen echten Austausch. Das verhindert ein „Unsubscribe“ in der zunehmend überwältigenden Informationsflut, schafft echten Mehrwert und bindet an das Unternehmen.

 

Wie Sie mit Abonnenten in einen wertvollen Dialog treten und bessere Beziehungen etablieren, erfahren Sie in Teil zwei dieser Blogserie.

 

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