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Mit E-Mails begeistern

Newsletter-Marketing #2: Kundendialog via E-Mail

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Modernes Newsletter-Marketing setzt auf einen wertvollen, maßgeschneiderten Dialog mit den Abonnenten. Wie in Teil #1 unserer Blogserie beschrieben, schafft eine E-Mail durch personalisierte, interaktive Inhalte echte Mehrwerte für diese und bindet sie an Unternehmen. Langfristige Kundenbindung statt „Unsubscribe“ ist das Ziel. Welche Schritte es auf dem Weg dorthin zu beachten gilt, beschreibt Teil #2 zum Thema Newsletter-Marketing.

 

Die in Teil #1 attestierte große Reichweite von E-Mails allein bewirkt noch wenig: denn unpersönliches E-Mail-Marketing schreckt ab, anstatt das Interesse der Abonnenten zu wecken. Da die Kundenrückgewinnung für ein Unternehmen mit hohem Aufwand verbunden ist, gilt es den „Unsubscribe“ des Kunden mit einfachen, effektiven Mitteln zu umgehen – und diesen gleichzeitig für das Unternehmen zu begeistern. Die folgende Umfrage von Statista zeigt, welches die fünf beliebtesten Newsletter-Inhalte für Abonnenten sind:

Quelle: Statista

 

Die ersten beiden Punkte verweisen direkt auf zum Verkauf stehende Produkte. Einladungen zu Umfragen hingegen beziehen zunächst die Wünsche und Meinungen der Abonnenten ein. Gleichzeitig sammelt es wertvolle Informationen, die entscheidend dazu beitragen, das Angebot an die Wünsche und Bedürfnisse der Empfänger anzupassen. Neben diesen fünf inhaltlichen Schwerpunkten folgen hier vier weitere Tipps, die die Qualität des Newsletter-Marketings erheblich verbessern.

 

Enges Beratungsgefühl durch individualisierte Ansprache

Herr und Frau Mustermann waren gestern. Heute sollte die individualisierte Ansprache Standard sein im Newsletter-Marketing. Unternehmen sprechen ihre Kundschaft idealerweise passend zum Kundenstatus an. Eine im Grunde unpersönliche Massenmail weckt dadurch das Gefühl einer persönlichen Beratung. Beziehen können sich Unternehmen dabei zum Beispiel auf die Kaufhistorie: Ob sie das nächstbeste Angebot („Next Best Offer“) bewerben oder ob sie die soziodemographischen Daten (Alter, Familienstand, Haushaltsnettoeinkommen, etc.) nutzen, um die Kundenansprache so gut es geht zu individualisieren – beides stiftet zusätzlichen Kundennutzen und schafft Vertrauen.

 

Probieren und studieren

Ist unklar, welcher Content der Zielgruppe gefällt oder welche Betreffzeile häufiger zum Öffnen der E-Mail führt, kommt man am Testen nicht vorbei. Doch selbst, wenn die KPIs bereits zufriedenstellend sind, müssen Marketingstrategen ihre Hypothesen regelmäßig überprüfen. A/B-Tests sollten stets Teil der Routine sein. Zur Einschätzung, ob die Newsletter-Strategie erfolgreich ist oder nicht, helfen Benchmarkstudien. Diese liefern beispielsweise einen Branchenvergleich zu Öffnungs- und zu Klickraten (Verhältnis von geöffneten Newslettern zu getätigten Klicks auf klickbare Elemente wie Buttons oder Links).

 

Grenzen kennen und Stärken nutzen

Newsletter-Marketing ist zwar sehr effektiv, doch längst nicht für jede Art von Inhalt und Kommunikation geeignet. Längerer Bewegtbild-Content ist beispielsweise weitaus passender auf Youtube oder auf Vimeo verortet. Das gilt auch aus technischer Sicht, denn via Mail können die Datenmengen eines Videos erst gar nicht versendet werden. Viel besser passt hier ein Text-Teaser oder Ausschnitt aus dem Video als GIF mit zusätzlicher Verlinkung. Auch kurze Nachrichten, die schnell an eine breite Zielgruppe verbreitet werden müssen, lassen sich besser über Social Media streuen. Freigabeprozesse und die Erstellung von Grafiken und trackbaren Linkstrukturen sind für einen Newsletter häufig deutlich langwieriger. Daher ist es äußerst hilfreich, die Grenzen des Mediums E-Mail zu kennen und es entsprechend seiner Stärken zu nutzen.

 

Integrierte Kundenansprache über alle Kanäle

Nur gemeinsam sind wir stark: Um die Kommunikation mit Kunden so eng wie möglich zu gestalten, sind sinnvoll aufeinander abgestimmte Kommunikationskanäle entscheidend. Im Idealfall reiht sich das Newsletter-Marketing in die Marketingstrategie des Unternehmens und in die Customer Journey des Kunden ein.

 

Fazit: Newsletter-Marketing erreicht viele relevante Zielgruppen in Deutschland und ist dennoch keine Allzweckwaffe im Marketing. An vielen Stellen schafft es aber eine enorme Relevanz. Durch eine kluge Segmentierung der Zielgruppen können Unternehmen diese zusätzlich verstärken. Richtig eingesetzt spricht Newsletter-Marketing Kunden individuell und interaktiv an – und bindet sie damit langfristig an das Unternehmen.

 

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