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Qualitätssicherung im Bereich DSGVO: Kundenerfahrungen nachhaltig verbessern

Ein führender Automobilhersteller realisiert seit mehreren Jahren ein großes Software-Projekt im Bereich Datenauskunft. In diesem Rahmen arbeiten drei Entwicklungsteams als Agile Release Train (ART) nach dem Scaled Agile Framework for Enterprises (SAFe) zusammen. Eine der größten Herausforderungen waren dabei nicht synchronisierte Entwicklungs-Sprints und unabhängige Deployments der einzelnen Teams auf der QA- und Live-Umgebung.  

 

Trotz eines erfolgreichen Voranschreiten des Projekts mangelte es an einer dedizierten Qualitätssicherung für die Testumgebung und die vereinheitlichten Prozesse. Dies führte zu einer inkonsistenten Qualität und zu ineffizienten Entwicklungsprozessen. Um die Software-Qualität zu verbessern, entschloss sich unser Kunde, Vision11 mit der Einführung einer umfassenden Qualitätssicherung zu beauftragen.  

 

Steps & Highlights 

 

Nach ausführlichen Analysen erstellten wir in enger Zusammenarbeit mit den Entwicklungsteams einen maßgeschneiderten Plan zur Optimierung der Qualitätssicherung. Hier die Projektschritte im Überblick: 

 

  1. Vereinheitlichte Workflows in Jira
    Im Austausch mit den Teams implementierten wir Best Practices und führten einen einheitlichen Ticket-Workflow für User Stories und Bugs in Jira ein. Die Workflows wurden mit allen Beteiligten abgestimmt. So ließ sich die Transparenz im Projekt erhöhen und die Teamzusammenarbeit verbessern. 
  1. Standardisierter Testprozess auf der QA-Umgebung
    Um sicherzustellen, dass jede Software-Version vor der Produktivsetzung umfassend getestet wird, etablierten wir einen speziellen QA-Prozess. Dies führte zu einer besseren Früherkennung von Fehlern und einer höheren Gesamtqualität. 
  1. Einrichtung der Kernregression
    Durch die Analyse der bestehenden Software-Landschaft ließen sich die Kernprozesse identifizieren. Basierend darauf implementierten wir eine Kernregression, um grundlegende Funktionen und Module bei jeder Code-Änderung regelmäßig zu prüfen. So wurde sichergestellt, dass auch in bereits getesteten Bereichen keine neuen Fehler auftreten. 
  1. Aufbau des mobilen Testings
    Angesichts des wachsenden Anteils mobiler Nutzeranfragen integrierten wir auch das mobile Testing in den QA-Prozess. So lässt sich die Anwendung nun vollumfänglich auf mobilen Endgeräten mit Android- oder iOS-Betriebssystem prüfen. 
  1. Implementierung von End-to-End-Tests
    Die Einführung von End-to-End-Tests gewährleistete, dass alle Komponenten der Anwendung nahtlos interagieren und sich die Gesamtfunktionalität überprüfen lässt. Dies stellt sicher, dass die Anforderungen und Erwartungen der Nutzenden erfüllt werden.  
  1. Aufbau einer Testautomatisierung
    Schließlich passten wir das kundeneigene Testautomatisierungs-Framework an das Projekt an und schufen die technischen Voraussetzungen, um automatisierte Tests durchzuführen. Dabei wurden technische User eingerichtet, um die Entwicklung der E2E-Testkette zu unterstützen und die Testabdeckung zu optimieren. 

 

 

Mehrwert 

Effizientere Projektzusammenarbeit
Die einheitlichen Jira-Workflows und die Integration eines QA-Teams führten zu einer effizienteren Zusammenarbeit der Teams und verbesserten insgesamt die Qualität des Projektes. 

Frühzeitige Fehlerbeseitigung
Potenzielle Fehler lassen sich nun frühzeitig erkennen und deutlich effizienter beseitigen. Das bedeutet nicht zuletzt eine Reduktion von Aufwand und Kosten. 

Erhöhte Testabdeckung
Durch die Einführung einer Testautomatisierung und die Integration mobiler Tests ließ sich die Testabdeckung signifikant erweitern. Dies ermöglichte es, eine größere Bandbreite an Funktionalitäten regelmäßig zu überprüfen sowie die Tests effizienter und nachhaltiger durchzuführen. Die erhöhte Testabdeckung führte zu einer schnelleren Identifizierung von Fehlern und trug damit maßgeblich zur Stabilität und zur Qualität der Software bei. 

 

Insgesamt befähigten wir unseren Kunden auf diese Weise dabei, die Gesamtqualität der Software zu optimieren, die Effizienz der Entwicklungsteams erheblich zu steigern und die Nutzererfahrung nachhaltig zu verbessern. Entscheidend war dabei der Ansatz, das Thema Qualitätssicherung nicht als „letztes Glied in der Kette“ zu betrachten, sondern frühzeitig und ganzheitlich im Prozess zu verankern. 

 

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