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Kinder spielen in einem SOS-Kinderdorf in Nairobi in Kenia Fußball

CSR: Soziales Engagement in einer digitalen Welt

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Weihnachtszeit ist Familienzeit. Doch was, wenn man bereits im jungen Alter seine Familie verliert? Unzählige Kinder auf der ganzen Welt stehen alleine da: Aufgrund von Umweltkatastrophen, gescheiterten Partnerschaften, Todesfällen oder ähnlichen Umständen. Sie haben es besonders schwer, in unserer komplexen und sich stetig wandelnden Welt Fuß zu fassen. Vision11 nimmt sich diesen Anlass seit der Gründung vor nun fast neun Jahren zu Herzen und unterstützt SOS-Kinderdorf e. V. Daher haben wir als Mitarbeiter nach der Probezeit die Möglichkeit, die Patenschaft für ein Kind oder ein ganzes SOS-Kinderdorf zu übernehmen. Der Unternehmensbeitrag: Die Finanzierung trägt dabei die Vision11 GmbH.

 

 

Als Unternehmen Verantwortung tragen

Soziale und digitale Verantwortung zu übernehmen, ist heutzutage längst kein optionales Engagement-Merkmal mehr. Auch können sich Unternehmen damit nicht mehr von der breiten Masse abheben und feiern lassen. Es ist vielmehr eine Notwendigkeit, um in einer, erfreulicherweise zunehmend über den eigenen Tellerrand hinaus schauenden, Wirtschaft und Gesellschaft bestehen zu können. Angefangen bei der Talentsuche und -gewinnung, über die Kundenloyalität, bis hin zum langfristigen Bestehen gewisser Geschäftsmodelle: Soziales und nachhaltiges Handeln ist für Firmen – egal ob Start-Up, KMU oder Global Player – essenziell geworden.

 

Gerade im digitalen Zeitalter scheinen die Hürden, aber auch die Chancen des nachhaltigen und vor allem sozialen Handelns zuzunehmen. Die zunehmende Verschiebung hin zu daten- und computergesteuerten Prozessen hinterlässt eine Lücke in der Zwischenmenschlichkeit. Hier müssen Unternehmen ansetzen und ihren Teil dazu beitragen, auch humanitäre Bedürfnisse zu erfassen und zu bedienen. Gegebenenfalls auch durch die Unterstützung bereits bestehender NGO Projekte.

Wie wichtig ist der Faktor "Nachhaltiges und soziales Handeln" bei der Unternehmenswahl?

Sinnstiftende Elemente innerhalb der Unternehmen, die über die eigenen Bedürfnisse hinaus gehen, sind auch bei Studenten und Studentinnen zunehmend beliebt. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Trendence Institut GmbH, bei der rund 55.000 angehende Akademiker/innen zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) befragt wurden.

 

Faktoren wie faires Gehalt, Karrierechancen und Work-Life-Balance liegen dabei dennoch weiterhin deutlich vor “Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung“. Die Studie zeigt aber auch, dass in etwa zwischen 65% und 75% der Teilnehmer (abhängig vom Studiengang) bei der Unternehmenswahl CSR-Aspekte als „wichtig“ oder gar „sehr wichtig“ ansehen.

 

 

CSR Handlungsfelder

Durch die zunehmende Geschwindigkeit hinsichtlich digitaler Innovationen dürfen Unternehmen die analogen Aspekte nicht außer Acht lassen und versuchen, auch soziale Verantwortung zu übernehmen. Gerade wenn es um die Unternehmenskultur geht, zeigt sich hier ein deutlicher Trend in die richtige Richtung. Die folgende Graphik zeigt eine Auswahl möglicher Handlungsfelder auf:

CSR Studie von Youfirm: Welche Bereiche es gibt und wie man aktiv werden kann

Quelle: Yourfirm (2017)

Aktiv zu werden bietet sich vor allem in den Wintermonaten an. Hier kann man das Jahr einmal umfänglich Revue passieren lassen. Es gibt wohl kaum eine bessere Gelegenheit, das wirtschaftliche Denken hintenanzustellen, um dem sozialen Handeln Platz freizuräumen – Jahresabschluss hin oder her. Und auch abgesehen vom zwischenmenschlichen Mehrwert: Es stärkt oft außerdem die Kundenbindung. Zudem können die Mitarbeiter/innen so stolz sein in einem Unternehmen zu arbeiten, dass einen Anteil zum Aufbau der sozialen Gerechtigkeit mitträgt. Gerade in einer Gesellschaft, die weiterhin auseinanderdriftet kann man sich hier dem Gebot annehmen, den Schwächeren und weniger glücklichen eine Freude zu bereiten.

 

Nicht jede Firma wird über Nacht zur NGO. Doch wenn man einmal ehrlich in sein Innerstes horcht, ist es doch etwas unglaublich Schönes, gemeinsam als Unternehmen zu wachsen und – auch wenn es nur ein kleiner Anteil ist – etwas von dem erwirtschafteten Gewinn zu teilen. Und welcher Zeitpunkt bietet sich hier mehr an, als die besinnliche Weihnachtszeit?

Als Unternehmen aktiv werden

Titelbild freundlicherweise zur Verfügung gestellt von: SOS-Kinderdörfer weltweit/Patrick Wittmann